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Kraichgau Stimme am 22. Juni 2016 - Redakteur Simon Gajer
CD Besprechung im Forte Jan/Feb 2016-Heft
"Meine Stimme.de" in der Hohenloher Zeitung vom 08.07.2014:

Die Alphorngruppe Rotbachtal spielt die
"Romanze für Alphorn und Blasorchestter" mit Josef Jiskra und seinem
Hohenloher Seniorenorchester beim Bahnhofsfest am Kulturbahnhof Neuenstein
Heilbronner Stimme Ausgabe Weinsberger Tal am 08.01.2014 von Margit Stöhr-Michalsky
Heilbronner Stimme Ausgabe Weinsberger Tal am 24.12.2013 von Margit Stöhr-Michalsky
Kraichgau Stimme 13.11.2013 von der Redakteurin Gabriele Schneider
Rhein-Neckar Zeitung 13.11.2013

Ungewöhnliche Klänge mit Harfe und Alphorn

Unter dem Motto „Ansichten“ lud die Kulturschmiede Neckargartach in die Peterskirche ein. Zahlreiche Zuhörer erlebten einen unvergesslichen Konzertabend mit der Harfenistin Maren Ferber und der Alphorngruppe Rotbachtal. Schon beim Betreten der Kirche staunten die Besucher über den Anblick von fünf, über 3,5 langen, Alphörnern und einer Harfe, die den Altarraum komplett füllten. Die ersten Töne der Alphörner sorgten für ein erstaunliches Klangerlebnis. Sie erreichten mit ihrem warmen Klang auch den hintersten Winkel der Kirche. Kontrastreich die darauffolgende Harfenmusik. Fasziniert lauschten die Zuhörer den perlenden Tönen und verschiedenen Klangfarben des himmlischen Instrumentes. Charmant führte Reinhild Ferber mit Anekdoten und Informationen durch das Programm. Höhepunkte des Abends waren die extra für diese ungewöhnliche Besetzung komponierten Werke wie „Nocturne“ oder „The Music of the Night“. Anschließend verzauberte Maren Ferber alle mit mal verträumter, mal klassischer Harfenmusik. Erstaunte Besucher gab es, als einige Musiker ihre Instrumente ans andere Ende der Kirche trugen. Das so vorgetragene Stück „An der Echowand“ erzeugte Gänsehaut. Für den langanhaltenden Applaus bedankten sich die Harfenistin und die Alphorngruppe mit einer gemeinsamen Zugabe. (mf)
Alphorngruppe Rotbachtal beim Bundesmusikfest 2013 in Chemnitz

Alphorngruppe Rotbachtal beim Bundesmusikfest Chemnitz
Am Freitag, 10. Mai 2013, ging es mit dem Tour-Bus nach Chemnitz zum 5. Deutschen Bundesmusikfest. Die Alphorngruppe Rotbachtal war für das Publikum die Attraktion. Konzertsaal war die St. Jakobi Stadtkirche. Überrascht von der wunderbaren Akustik freuten sich die Alphornbläser auf dieses außergewöhnliche Konzert. Schon nach dem ersten Stück „Choral und Einzug“, konnten sie die Zuhörer begeistern. Sind doch Alphörner in Sachsen eher selten zu hören. Die Musikstücke „Largo für Alphorn“ und der langsame Walzer „Neckarperlen“ von Alexander Wörner, gefielen dem Publikum ganz besonders. Moderator Reinhold Dick, der wie immer gekonnt durch das Programm führte, fand schnell die Herzen der Zuhörer. Mit dem Hinweis: „Wir können alles, außer Hochdeutsch“, hatte er die Lacher auf seiner Seite. Das Zusammenspiel von 4 Alphörnern und 2 Flügelhörnern mit den Stücken „Zauber der Musik“ und „Ave Glöcklein“ waren ein ganz besonderer Hörgenuss. Einen Vortrag der ganz besonderen Art konnte die Alphorngruppe Rotbachtal mit dem Stück „An der Echowand“ bieten. Zauberten sie doch mit diesem Stück die Berge mit Echo in die Kirche. Nach dem „St. Anna – Lied“ forderte das Publikum mit stehenden Ovationen zwei Zugaben. Fazit eines Besuchers: „Dieses Konzert war eine Bereicherung für Herz und Seele“.

Pressebericht der Thüringer Zeitung am 13. Mai 2013: In allen Stimmlagen
Vorbericht zum Konzert Ansichten am 10. Mai 2013 in Schmalkalden
Besinnliches Konzert verzaubert Zuhörer
Am Sonntag 25.11. fand in der Kath. Stadtkirche Waibstadt ein besinnliches
Konzert zur Einstimmung auf die kommende Adventszeit statt.
Die Alphorngruppe Rotbachtal und das Blockflötenensemble Kirchhausen
Bescherten den Zuhörern eine abwechslungsreiche Stunde mit Musik und Texten.
Eröffnet wurde das Konzert mit einem Präludium für Alphörner unter der
Leitung von Alexander Wörner. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Mayer
folgte das Marienlied „Gegrüßet seist du Königin“ gespielt
in einem eigens für dieses Konzert geschriebene Arrangement für Alphorn
und Blockflöten Ensemble.
Mit den Stücken Gebet, Air for Alphorn und Sanctus wurde das Konzert
fortgesetzt. Im Mittelteil des Konzertes konnte das Flötenensemble mit bezaubernden
Melodien wie Salvator mundi, Menuett und Largo begeistern. Zum Abschluss
Ihres Beitrags spielten sie noch ein eigens geschriebenes Arrangement mit
Variationen des Marienliedes „ Wunderschön prächtige „
Im zweiten Konzertteil begeisterten die Alphörner mit den Kompositionen
St.Michael, Heilige Zeit ; Andante for Alphorn . Als besonderes Highlight konnten die
Alphörner und Blockflöten gemeinsam das Stück „Ave Glöcklein vortragen“.
Dieses wundervolle Arrangement wurde speziell für dieses Konzert geschrieben.
Durch eigens angefertigte Dämpfer ist es gelungen den Lautstärkenunterschied
Zwischen Alphorn und Blockflöte anzupassen.
Mit dem Stück „Santa Lucia“ gingen die Alphornbläser erstmals neue Wege. Verstärkt durch zwei Flügelhörner konnte diese wunderbare Komposition in eindrucksvoller Weise vorgetragen werden.
Mit begeistertem Applaus bedankten sich die Besucher für dieses außergewöhnliche Konzert.
Konzertreise 2012 zur Landesgartenschau Nagold

http://meine.stimme.de/bericht_detail/Alphorngruppe-Rotbachtal/?bericht=481437

27.05.2012

Alphörner mit Weltpremiere

Bad Wimpfen Musiker zu Gast im Gesundheitszentrum Schwierige Akustik

Von Peter Klotz

Unter der Annalinde hoch über dem Rotbachtal in Kirchhausen klingen die Instrumente der Alphorngruppe Rotbachtal natürlich noch wesentlich besser. Kein Wunder also, dass sich dort zu Probezeiten regelmäßig auch Zuhörer einfinden, um die Musik mit diesen sehr alten Instrumenten zu genießen, sogar ein Echo kommt da gelegentlich entgegen.

Begeistert Ganz so viel Raum hatten die vier Musiker, ihr Dirigent und der „Dazwischenbabbler“ Reinhold Dick für ihr Konzert im Gesundheitszentrum Bad Wimpfen nicht. Aber auch im Saal waren die Zuhörer begeistert, werden die Klänge des Alphorns doch als sehr angenehm empfunden. Als weiteres Pfund, mit dem sie wuchern können, hat die Gruppe in Alexander Wörner einen guten Dirigenten, Arrangeur und Komponisten.

Auch mit der wegen Urlaubs reduzierten Mannschaft begeisterte das Quartett seine Zuhörer. Die neu komponierte „Neckarperle“, der „Bavariamarsch“ und die „Erlkönig - Polka“ trafen genau den Geschmack der Kurkonzertgäste.

Dann gab es sogar noch eine Weltpremiere. Das Alphorn wird normalerweise als einziges Instrument eingesetzt, um den Flügelhornisten Reinhold Dick, der eigentlich nur als Moderator bei Konzerten dabei ist, zu integrieren. So schrieb Wörner extra den Alphornjodler und den Alphornwalzer. Die Klangfülle dieser beiden Stücke bestätigte das Experiment, und die Musiker möchten diesen Weg ausbauen.

Gebaut wurde das Alphorn ursprünglich ja nicht nur für die musikalische Unterhaltung, Dick nannte es das „erste Handy“ konnte man doch mit den intensiven Tönen, Nachrichten über mehr als 20 Kilometer in der gebirgigen Landschaft übermitteln.

Nur Naturtöne Auch in der Spielweise unterscheidet sich der Prototyp der Blasinstrumente zwischen der Klangfülle von Blech und der Weichheit von Holz angesiedelt grundlegend. Mit dem zwischen zwei und vier Meter langen Rohr lässt sich keine Tonleiter spielen, sie bringt nur elf Naturtöne hervor, deshalb muss jeder Musiker einen Teil der Musik übernehmen.

Die Rotbachtaler demonstrierten, wie das Alphorn ein ganzes Orchester ersetzen kann. Raimund Bauer übernimmt dabei die tiefen Töne und gibt so das Gerüst vor. Elke Wörner ist für den Rhythmus zuständig, Dieter Bopp spielt mit seinem Instrument die zweite Stimme und Harald Graf das wichtigste Element, die Melodie.

Eveline und Alfred Pannek gehören zu den regelmäßigen Besuchern der Kurkonzerte. Ihnen gefiel das eher ungewöhnliche musikalische Angebot sehr gut.Gerne hätten die Gäste aus dem Harz, die einen großen Teil des Jahres in ihrer Zweitwohnung in Heilbronn verbringen, die Alphörner aber in dem mit einer wesentlich besser ausgestatteten Akustik des Kurhauses genossen.
06.01.2012

Kontrast macht die Faszination aus

Von unserer Mitarbeiterin Tanja Capuana

Benefizkonzert in der evangelischen Kirche Bad Rappenau: Fröhlich-beschwingte und erhabene Töne entlockten die Harfinistinnen ihren Instrumenten.Foto: Capuana

Bad Rappenau - Ließe man Harfen und Alphörner gleichzeitig musizieren, würden die Bläser die Zupfinstrumente mühelos übertönen. Da die Klänge beider Instrumentengruppen aber einen wundervollen Kontrast bilden, steht einem gemeinsamen Konzert nichts im Wege − vorausgesetzt jeder hat seinen eigenen Auftritt. Alexander Wörner, Leiter der Alphorn-Gruppe Rotbachtal, holte deshalb für sein Benefizkonzert in der evangelischen Stadtkirche Bad Rappenau das Ensemble Harfissimo mit ins Boot. Die insgesamt acht Musiker verwöhnten das Publikum mit schönen Melodien im Rahmen des Epiphaniasfests.

Hilfe für Kinder

Ursprünglich habe er in der Adventszeit in der Kirche auftreten wollen, erzählt Wörner. Doch Pfarrer Joachim Bollow schlug ihm stattdessen ein Konzert zum Dreikönigstag vor. "Wir geben zwei Benefizkonzerte pro Jahr", erzählt der Dirigent. Die Entscheidung, welche Aktion von der Kollekte profitieren solle, überließ er dem Pfarrer. Die Spenden der rund 200 Besucher kamen dem Kinderhilfefonds Kraichgau zugute. Oberbürgermeister Hans Heribert Blättgen, einer der Schirmherren, begrüßte die Gäste und bat um finanzielle Unterstützung des Fonds, der aktiv wird, wenn das staatliche System nicht mehr greife. "Es gibt immer wieder Fälle, die durch alle Raster fallen", sagte er.

Entgegen des ernsten Hintergrunds spielten die fünf Alphornisten vor allem heitere Melodien. "Air for Alphorn" und "Dominus semper" sorgte für eine unbeschwerte Atmosphäre, während der "Lorenz-Choral" viel Ruhe ausstrahlte. Der Löwenanteil der vorgetragenen Lieder stammte aus der Feder von Alexander Wörner. "Es gibt fast keine Literatur für Alpenhörner", sagte er.

Auch das Harfentrio, bestehend aus Maren Ferber, ihrer Mutter Reinhild Ferber sowie Inge Karcher, verzauberte die Kirchenbesucher akustisch. Die Frauen entlockten ihren Saiteninstrumenten himmlische Töne. Hoffnung versprach Bachs "Ave Maria", während "Feen-Traum" und "Les Agneaux dansent" eine fröhlich-beschwingte Stimmung verbreiteten. Schumachers "Melancholie" dagegen regte zum Nachdenken an. Bei dem sanften Stück "Selig" von Händel überzeugte Maren Ferber als Solistin.

Geschichten

Zwischen den einzelnen Musikblöcken verdeutlichte Joachim Bollow, welche Bedeutung Epiphanias für die Christen damals und heute hatte. So erfuhren die Besucher, dass der Tag zu den ältesten christlichen Festen zähle und damit an die Taufe Jesu erinnere. Der Pfarrer veranschaulichte die Bedeutung der drei Weisen aus dem Morgenland und las Geschichten dazu vor. Auch auf die Bräuche rund um den 6. Januar ging Bollow ein. "Die bekannteste Tradition aus dem 16. Jahrhundert sind die Sternsinger." Nach dem priesterlichen Segen verabschiedeten die Alphörner das Publikum mit "Trumpet Voluntary" sowie einer weiteren Zugabe.

 

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Letztes Update: 25.11.2017